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15 Jahre REGATTA – 150 Projekte

Am 7. Februar fand im Kultursaal Seewalchen eine Feier anlässlich des 15-jährigen Bestehens des Regionalverband Attersee-Attergau, kurz: REGATTA statt. Zirka 150 Gäste folgten dieser Einladung zu diesem besonderen Jubiläum.

 

Welterbe-Seefest

Am 06. August fand auf der Promenade in Seewalchen das Welterbe-Seefest statt. Genial organisiert von Gerald Egger (Verein Pfahlbau) und Andreas Männer (Männer unter Wasser) und im Ablauf unterstützt u.a. von einigen Kameraden der Feuerwehr Seewalchen war es ein tolles Fest, bei dem für alle was dabei war.

Highlight war die Einbaumregatta bei der so mache unfreiwillig baden gegangen sind 🙂

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Trachtensonntag

Am 07. August 2016 konnten insgesamt 25 Jubelpaare ihre Jubiläumshochzeiten im bei strahlendem Sonnenschein feiern. Die Fotos können Sie hier bestellen.

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Pfahlbaumodell

Der Verein Pfahlbau am Attersee bekam ein Modell des Pfahlbaudorfes.

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Mehr Bilder dazu:

Modeschau in Haag am Hausruck

Am Mittwoch 30.9. veranstaltete Gitti’s Modeshop in Haag am Hausruck die 5. Modeschau. Den mehr als 300 BesucherInnen wurde die aktuelle Herbst/Winter-Kollektion vorgeführt. Das Programm wurde unter anderem von der Jazz & Show Tanz-Weltmeisterin Lilien Roithmeier begleitet.

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Besuch von LH Dr. Josef Pühringer beim Pfahlbaupavillon in Seewalchen

Am Samstag 28.3. besuchte LH Dr. Josef Pühringer den vom Verein Pfahlbau am Attersee gebauten Pavillon der über das UNESCO Weltkulturerbe des Pfahlbaus informiert.

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Mehr Bilder dazu:

„Ich bin das Mädchen auf dem Foto“

Dinge gibt’s die gibt’s garnicht. Unglaublich viele Menschen haben gespannt meine Suche nach den Personen auf den alten Fotos verfolgt und mich dabei unterstützt.
Ihr könnt euch meine Freude und Überraschung vorstellen als ich gestern plötzlich eine Mail mit diesen Worten bekam: „Ich bin das Mädchen auf dem Foto“. 🙂
Noch am Abend habe ich die Dame zu Hause besucht und ihr die Fotos überreicht. Die Dame, die nicht namentlich genannt werden möchte, berichtete: „Mehrere Verwandte hatten die Fotos in den Medien entdeckt und darauf meine Eltern wiedererkannt. Sie haben mich sofort verständigt und so haben die Dinge schließlich ihren Lauf genommen.“
Ihre ebenfalls auf den Fotos abgebildeten Eltern sind bereits vor einigen Jahren verstorben. „Es war für mich, als hätten sie sich durch diese Bilder einmal kurz bei mir gemeldet“, erklärt die Frau sichtlich bewegt – ein Gänsehautmoment für mich!
Zur Geschichte der Fotos: Sie wurden Anfang der 1970er Jahre in Abwinden an der Donau (OÖ) aufgenommen, wo die Familie damals lebte. Wer die Fotos damals aufgenommen hat, wusste sie selber nicht mehr. Später übersiedelte die Dame in den Bezirk Vöcklabruck – mitsamt der Kamera, die ihrem Vater gehörte und der Katze „Kitty“, die auf allen drei Fotos abgebildet ist. Irgendwann wurde die Kamera dann auf den Flohmarkt gebracht – und so nahm die Geschichte ihren Lauf.
Ich freue mich wirklich RIESIG, dass diese Geschichte ein so erfreuliches Ende gefunden hat. Ein ganz großer Dank gilt auch den unglaublich vielen Menschen, die aktiv Anteil an dieser Suche genommen haben. Die Fotos konnten somit nach Jahrzehnten der rechtmäßigen Erbin übergeben werden.

 

Ich bin das Mädchen auf dem Foto - Übergabe der Bilder © Katharina Gruber

Ich bin das Mädchen auf dem Foto – Übergabe der Bilder © Katharina Gruber

Meine positive Botschaft zum Abschluss: Diese Geschichte zeigt für mich, dass es auch als einzelner möglich ist, etwas zu bewegen – oder um es nach Victor Hugo zu sagen: „Nichts auf der Welt ist so kraftvoll wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist.“
DANKE an euch alle!

 

Fotografischer Schatz gehoben

Auf einem Flohmarkt in Seewalchen hat sich Fotografenmeister Dr. Wolfgang Kühn eine historische Kamera gekauft und dabei durch Zufall einen Schatz entdeckt. Die Kamera enthielt einen Rollfilm, den er nun entwickelt hat; die Ergebnisse können sich sehen lassen.

„Der belichtete Film war mindestens 50 Jahre in der Kamera. Es war ein Nervenkitzel herauszufinden, ob die ‚latenten Bilder’, wie man das in der Fachsprache nennt, diese fünf Jahrzehnte überstanden haben“, berichtet der Phototheker.

Suche nach den fotografierten Personen

Nun möchte der Seewalchner die abgebildeten Personen oder deren Angehörigen ausfindig machen, um ihnen die Negative zu übergeben. Dem Möbel- und Kleidungsstil nach zu schließen wurden die Bilder in den 1960er Jahren aufgenommen. Die drei Fotos zeigen eine nähende Frau, ein jugendliches Mädchen und einen Mann mit Badehose, die jeweils mit einer Katze abgebildet sind.

„Möglicherweise wurden die Bilder in einer der Villen an der Seewalchner Seepromenade aufgenommen – es könnten also auch Feriengäste gewesen sein“, vermutet der Phototheker, der auf seiner Facebook-Seite bereits einen Suchaufruf gestartet hat.

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„Photographie hat sich zu etwas sehr Schnelllebigen entwickelt. Wenn wir heute nicht auf die Qualität unserer Bilder achten, werden wir in 50 Jahre nichts mehr haben, das wir unseren Enkeln zeigen können. Die Selfie Anhänger könnten dadurch zur ersten bilderlosen Generation werden“, so Kühn, der sich zur entschleunigten Photographie bekennt.

Falls jemand die gesuchten Personen kennt oder gar selber auf den Fotos abgebildet ist, kann sich unter office@phototheker.at bei Wolfgang Kühn melden. Für ein persönliches Gespräch steht der Fotografenmeister bei einer Vernissage des Vereins Karamsel, dem er als Obmann vorsteht, zur Verfügung. Termin: 27.3., 19.00, Raiffeisenbank Seewalchen.

Fotograf: Unbekannt | Entwicklung und Digitalisierung: Wolfgang Kühn
Farbfotos (c) Katharina Gruber